Unsere Favoriten 10 Verpackungen, denen die Style-Redaktion erlegen ist

Natürlich zählen die inneren Werte, ist ja klar. Manchmal lässt man sich von einer schönen Optik trotzdem blenden, oder? Uns allen ist das jedenfalls schon mal passiert – und zwar bei diesen zehn Produkten >
Favoriten der Style-Redaktion

Weisswein
Der Château Bonnet Blanc ist mir an einem warmen Sommerabend durch seine Etikette ins Auge gestochen. Er sah so frisch und spritzig im Gestell aus, was er auch war.
Richard Widmer, Fashion & Style Director

Rotbäckchen Saft
Die Flasche ist in Form und Verpackung Kult und schnell taucht eine Kindheitserinnerung an das Mädchengesicht mit den roten Bäckchen auf der Etikette auf. Darunter der gesundheitsversprechende Hinweis: mit Eisen zur Blutbildung. Wirklich fein schmeckt der Saft ja nicht.
Susanne Märki, Bildredaktion

L’Occitane Handcreme
Ich bin Verpackungsopfer UND Handcreme-Fan, was bei der L’Occitane Handcreme zu meinem ersten, spontanen Flughafen-Kauf führte, der tatsächlich nur der hübschen Aufmachung wegen zustande kam. Mittlerweile habe ich sie bestimmt schon fünfmal nachgekauft, denn neben der Optik überzeugen auch Wirkung und Duft. Mein Liebling ist der Klassiker mit 20% Karitébutter.
Malin Mueller, Redaktorin

Aesop Hand Balm
Mir geht es ganz ähnlich wie Malin: Verpackungen? Wichtig. Handcreme? Unverzichtbar. Diese ungünstige Kombination hat mich tatsächlich mal dazu gebracht, 29 Franken in eine Creme zu investieren. In den Resurrection Aromatique Hand Balm von Aesop nämlich. Völlig bescheuert, aber die rosafarbene Tube ist so schön, da setzt der Verstand eben manchmal aus. Würde ich es wieder tun? Vermutlich nicht. So sehr mich die Verpackung auch anspricht, der Inhalt hat mich – besonders bei dem Preis – leider nicht überzeugt.
Laura Scholz, Digital Director

Blutorangen (ja, auch die können eingepackt sein)
Wer erinnert sich nicht an die dünnen, bedruckten Papiere, mit denen früher Orangen und Mandarinen eingepackt waren. Nicht alle in der Kiste, sondern immer nur ein paar. Mit etwas Glück findet man sie auch heute noch. Erst kürzlich habe ich italienische Blutorangen gekauft, deren Importeur diese alte Tradition weiter pflegt. Zuhause habe ich dann als erstes das auf zwei Seiten verzwirbelte Papier abgewickelt und das zerknitterte Blatt auf dem Esstisch glatt gestrichen. Zu Tage kamen ein grosses rotes Herz inmitten eines goldenen Sterns umringt von sieben weiteren kleinen Herzchen auf sattem rotem Grund – ganz, als wäre es die Stickerei auf einem Dolce & Gabbana-Kleid.
Christine Halter-Oppelt, Design Editor

Prosecco in Gold
Es gibt günstigere Prosecchi, die genauso gut munden. Aber die Flasche von Bottega, die ganz in Gold daherkommt, ist einfach ein wirklich gutes Mitbringsel. Zu finden etwa bei Globus.
Nina Huber, Redaktorin

Hosentaschen-Buch in Rosa
Das knallig-satte Elsa-Schiaperelli-Pink des Covers stach mir in der Buchhandlung schon von Weitem ins Auge. Ebenso das handliche Format, passt doch die hübsche Manesse-Sonderausgabe von Mary Shelleys «Frankenstein» nicht nur in jede Handtasche, sondern notfalls auch in den Hosensack. Der Klassiker ist eines von vielen Büchern, die ich aufgrund des Umschlags gekauft habe. Die Einbände sagen nämlich entgegen des Songtitels «Never judge a book by its cover» durchaus viel aus über den Inhalt.
Anita Lehmeier, Senior Textchef

Glossier
Die junge US-Beautymarke hat sich ganz zeitgemäss der Insta-ready Verpackung verschrieben. Mir als Millenial zuckt beim Anblick der Tuben und Tiegel natürlich schon der Daumen zum Fotografieren. Das Problem: Momentan werden die hübschen rosafarbenen Produkte nur nach Amerika und England verschickt. Die Lösung: Nach New York jetten, um den Showroom zu besuchen oder das Paket an die Adresse einer Freundin oder eines Freundes senden lassen.
Carla Reinhard, Redaktorin Style Weekly

Oribe
Die gängigen Haarpflegeprodukte sind ja meist keine Augenweide. Als ich vor einigen Monaten die reduziert gestalteten und in eleganten Farben gehaltenen Produkte der Marke Oribe entdeckte, musste ich Shampoo und Conditioner sofort kaufen und testen. Ok, die Produkte sind  kostspielig, halten aber, was sie versprechen. Und da man pro Haarwäsche nur wenig davon verwenden muss, zieren die schönen Tuben noch lange mein Bad. Und, ich werde ganz sicher zum Wiederholungstäter!
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Rude Health - The Ultimate Granola
Einst stand ich im Alnatura und wollte Granola fürs Wochenende. Ich liess mich von Optik und Headline leiten, den Preis ignorierte ich standhaft. Ich kann nun sagen, schlecht ist es nicht. Selbstgemachtes ist besser. Noch besser ist eins, das mehr gebröselter Keks als Müsli ist. Ohne Zucker schmeckt dann halt doch nach ohne Zucker.
Linda Leitner, Fashion Editor

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