Unsere Favoriten Die 10 schönsten Lokale für Kaffee und Kuchen

Diese Cafés sind die Geheimtipps der Schleckmäuler im SI-Style-Team. Denn sie verführen mit himmlischen Kuchen, die immer eine Sünde wert sind.
babus coffeehouse and bakery zurich
© Babu's Bakery & Coffeehouse

Ein gutes Stück Kuchen macht glücklich.

Babu’s Bakery & Coffeehouse, Zürich
Die frische und zuckersüsse Küche geniesst man im Babu’s an bunten Holztischchen und in shabby-chicer Atmosphäre. Das Haus ist von morgens bis abends voll, doch dank dem regen Treiben wird meistens schnell ein Plätzchen frei. Am liebsten besuche ich das zentral gelegene Café am Nachmittag, wenn es Zeit für einen feinen Zvieri ist. Die Auswahl in der Vitrine lässt keine Wünsche offen: Früchtewähen, Waffeln, Himbeerschnitten, Brownies. Mein Liebling ist der Rüeblikuchen mit cremigem Frosting obendrauf. Dazu gibt’s einen frischgepressten Saft oder einen hübsch verzierten Cappucino – und ich bin glücklich!
babus.ch
- Charlotte Fischli, Volontärin

Conditorei Péclard, Zürich
An einem verregneten Wochenende gehört das Café Schober, oder wie es jetzt heisst, die Conditorei Péclard, zu meinen Lieblingsorten in Zürich. Das härzige Traditionshaus im Niederdorf verwöhnt seine Gäste mit wahr gewordenen Patisserie-Träumen. Mein Highlight: warmer Apfelstrudel mit Vanille-Crème, dazu eine Heisse Schoggi. Und dann aber ganz schnell ab ins Gym um die Ecke.
peclard-zurich.ch
- Raphaela Haenggi, Head of Digital

Le Café Marly, Paris
Diese Woche bin ich an der Fashion Week in Paris und werde in einer Pause ganz bestimmt den fantastischen Fondant aus Chocolat im Le Café Marly essen gehen. Dieser Spass ist zwar nicht ganz billig, der Kuchen und der herrliche Blick auf den Louvre sind das Geld aber allemal wert.
beaumarly.com
- Karin Anna Biedert, Moderedaktorin

Kafi Dihei, Zürich
Textile Lampenschirme, gemütlich gepolsterte Canapés und Porzellangeschirr mit Goldrand oder aufgemalten Blümchen – im Kafi Dihei fühlt man sich wie in Grossmutters Wohnstube. Immer hat es ein frisches Sträusschen auf dem Tisch und leckere, selbst gebackene Kuchen auf dem Tresen. Mein Favorit: Der Himbeer-Cheesecake. Oft ist auch eine glutenfreie Süssigkeit im Angebot, zum Beispiel ein Orangen-Mandel-Kuchen.
kafidihei.ch
- Nina Huber, Kulturredaktorin

Apfelgold – desserts et livres, Bern
Wie der Name vermuten lässt, ist die Speisekarte des schmucken Berner Lokals dem Süssen gewidmet. Ausgestattet mit einem langen Holztisch, bequemen Sesseln und einer Bibliothek, lässt es sich wunderbar verweilen. Für mich ein guter Ort, um alleine Kaffee zu trinken und in einem Buch zu schmökern. Dazu gönne ich mir ein Stück Mandeltarte mit Caramelcrème aus der hauseigenen Backstube. Und zur Apérostunde wechsle ich dann zu einem Glas Apfelschaumwein.
schnouse.ch/Apfelgold
- Andrea Noti, Grafikerin

Café Ricardos, Rapperswil
Ohne dem Endziel Café Ricardos in Rapperswil bin ich kaum auf den wunderschönen Panoramaweg von Stäfa (Frohberg) nach Rapperswil zu bewegen. Denn während diesem gut drei Stunden dauernden Traumspaziergang durch Reben überlege ich mir, ob ich den herrlichen Apfelstreusel oder doch mal den Schokoladekuchen wählen soll. Alle Süssigkeiten werden von den Mitarbeitern täglich selbst gebacken. Wo gibt es das noch ausser am Engelplatz 8 in Rapperswil?
- Susanne Märki, Bildredaktion

Grosz, Berlin
Im raubeinigen Berlin ist das Grosz am Kurfürstendamm eine erholsame Insel. Im Wiener Kaffeehaus-Stil eingerichtet, mit Köstlichkeiten wie der Torte «Prinzessin Viktoria» und verschieden gefüllten Choux ist das Lokal besonders zum Afternoon Tea einen Abstecher wert.
grosz-berlin.de
- Richard Widmer, Fashion Director

Chez Andy, Zürich
Versteckt in einem ruhigen Quartiersträsschen oberhalb des Hottingerplatz liegt das winzige Café Chez Andy. Die kleine Gartenterrasse ist entzückend und so idyllisch, dass man sich sofort zuhause fühlt, und bei einem Stück hausgemachtem Kuchen bleibt man gern eine Weile.
hofstrasse.com
- Laura Catrina, Fashion Editor

Café Ritter, Wien
Was wäre Wien ohne seine berühmten Kaffeehäuser? Natürlich besuchen Wienbesucher meistens das Landtmann, das Sacher, das Sperl  aber ein wirklich typisches Wiener Kaffeehaus ist das Café Ritter auf der Mariahilferstrasse im 6. Bezirk. Dort scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Bei der Lektüre von internationalen Zeitungen verstreichen die Stunden unmerklich, und die «Melange» oder ein «grosser Brauner» zur herrlich-kalorienreichen Torte und den köstlich-österreichischen Mehlspeisen versüssen den Tag.
caferitter.at
- Ralf Jost, Leitung, Leitung Bildredaktion

Angelina, Paris
Es war ein Schlüsselmoment damals: Ich sass in diesem gloriosen Belle-Epoque-Saal und nahm den ersten Schluck aus der Porzellantasse: Er schmeckte heiss, süss und voll. Wie ein Kuss, von dem man lange geträumt hat. Ich wusste in den 80ern nicht, dass heisse Schokolade auch so dunkel und dickflüssig sein kann, ich kannte nur warmen Kakao. Das war meine erste Begegnung mit dem legendären Angelina an der Rue de Rivoli. Die Pariser Kaffee-Konditorei wurde vor hundert Jahren von einem Österreicher namens Rumpelmayer eröffnet, der k.u.k. Hoflieferant in Nizza und Cannes war, und zählte Marcel Proust und Coco Chanel zu ihren Gästen. Wenn Sie nach der Chocolat Chaud noch den Mumm haben, essen Sie eine Tarte au citron.
angelina-paris.fr
- Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

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