Unsere Favoriten Die 10 besten Serien

Die beliebtesten Serien im Redaktionsteam sind Boardwalk Empire, Borgen und House of Cards. Dass wir uns fast darum stritten, wer über welche Serie schreiben darf, beweist eines: Richtig gute Serien machen süchtig!
boardwalk empire
© HBO

Die Serie «Boardwalk Empire» ist bei unserem Team beliebt.

Boardwalk Empire
Hier haben die wichtigsten Regisseure aus dem Sopranos-Team zusammen mit Produzent Martin Scorsese und Hauptdarsteller Steve Buscemi alles gegeben. Die Serie zeigt die Spielerstadt Atlantic City als Epizentrum der Geburt des Organisierten Verbrechens. Die Zwanzigerjahre waren in Amerika die Ära der Prohibition, des Frauenwahlrechts und des beginnenden Aufstiegs schwarzer Kultur. Grossartig üppige Ausstattung mit Casinos, Anzügen und Vintage-Automobilen. Ausserdem derbe Dialoge, Gewalt und Paz-de-la-Huertas-Rolle mit der Funktion, möglichst oft nackt durchs Bild zu laufen.
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- Yves Gerteis, Art Director

Boardwalk Empire/Borgen
Boardwalk Empire von HBO liebe ich der fantastischen Dreissigerjahre-Ausstattung und Kostüme wegen. Im eleganten, mehrfarbigen Tweed-Dreiteiler sieht sogar Steve Buscemi, nicht eben ein Beau, gut aus. Und wie immer bei Regisseur Martin Scorsese  gehts blutig und krass zu, wenn die Mafia-Clans um die Vorherrschaft im illegalen Alkohol-Geschäft kämpfen. Sehr viel subtiler ist da Borgen, die Polit-Serie aus Dänemark. Spannend zu beobachten, wie eine Politikerin und eine Journalistin Karriere und Familie unter einen Hut bringen  oder eben nicht. Borgen ist eine prima Alternative zu US-Kino und -Serien, die Figuren sind wunderbar lebensecht, mit doofen Blusen, Pickeln und Cellulite, wie erfrischend!
- Anita Lehmeier, Leitung Textredaktion

Homeland
Die Serie dreht sich um CIA-Agentin Carrie Mathison (herausragend gespielt von Claire Danes), die mit teilweise eigenwilligen Methoden Terroristen bekämpft. Die bisherigen drei Staffeln sind so packend, dass man Folge um Folge im Marathon-Modus schaut und am Ende erschöpft, aufgewühlt und sehnsüchtig die vierte erwartet. Die soll in den USA noch in diesem Jahr ausgestrahlt werden.
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- Laura Catrina, Fashion Editor

Mad Men
Sie ist der Klassiker unter den US-amerikanischen Fernsehserien. Im Februar ist die 7. Staffel angelaufen. Alles dreht sich um das Geschäfts- und Beziehungsleben in einer New Yorker Werbeagentur der Sechzigerjahre. Im Mittelpunkt der Retro-Serie steht Don Draper, erfolgreicher Werbetexter und Womanizer, ein nicht immer sympathischer Egoman. Spannend sind auch die soziokulturellen Ereignisse, welche in der Serie thematisiert und reflektiert werden, wie zum Besipiel der Wahlkampf zwischen Kennedy und Nixon.
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- Karin Anna Biedert, Fashion Editor

Suits
«Da gibts so ne tolle neue Serie über Anwälte in New York, die musst du uuunbedingt schauen», meinte eine Freundin. Im Ernst jetzt?? Mein Verhältnis zu den Rechtswissenschaften ist ein Schwieriges, und so musste die Gute schon einiges an Überzeugungskraft an den Tag legen, bis ich mich zum reinschauen überreden liess. Doch siehe da, Mike Ross und Harvey Spector haben es mir angetan, und zwar so richtig. Intrigen, Charakterköpfe, die Skyline New Yorks  alles da ... und ich bin süchtig! Irren ist menschlich.
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- Kristin Müller, Praktikantin

House of Cards
Ich bin süchtig nach dem feinsten Serienstoff aus den USA. Kevin Spacey brilliert als skrupelloser Politiker und mischt als Frank Underwood mit intriganten Machtspielen das Weisse Haus auf. Meine Lieblingsrolle verkörpert Robin Wright, sie spielt die Ehefrau Claire, eiskalt und berechnend unterstützt ihren Francis bei seinem Streben nach noch mehr Macht.
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- Martina Russi, Moderedaktorin

Borgen 
Eine dänische TV-Serie, die um Intrigen und Machtspiele in der Politik kreist. «Borgen» steht für «Christiansborg»  das dänische Parlament. Im Mittelpunkt der Serie steht Brigitte Nyborg (Sidse Babett Knudsen), eine Politikerin, die es unerwartet schafft zur ersten Premierministerin Dänemark gewählt zu werden. Man erfährt viel über Seilschaften in der Politk, über die Schwierigkeiten von «Frau und Macht» und über die ganz privaten Probleme hinter den Kulissen von Politik und Medien  diese Serie, die in drei Staffeln auf Arte lief  ist unglaublich spannend und sehr überraschend.
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- Ralf Jost, Leitung Bildredaktion

Breaking Bad
3 Gründe, weshalb Breaking Bad die beste Serie aller Zeiten ist: 1. Der Antiheld: Walter White, der unscheinbare Chemie-Lehrer, der an Krebs erkrankt ist, tut alles für seine Familie. Vor seinem nahenden Tod möchte er genügend Geld für seine Frau und die zwei Kinder zusammenbringen. Dafür mutiert er im Verlauf der 5. Staffeln zum brutalen Drogenboss. 2. Der Plot: Für den Zuschauer gibt es, abgesehen von 2 oder 3 Folgen, fast keine Zeit zum Durchatmen. Die Spannung steigt mit jeder Szene. 3. Saul Goodman: Der ganze Cast von Braking Bad ist grandios, doch einer sticht speziell heraus: Bob Odenkirk als zwielichtiger Anwalt Saul Goodman ist charmant, schlagfertig und einfach nur ungalublich unterhaltsam.
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- Raphaela Haenggi, Head of Digital

Sex and the City
Eine Liste mit Lieblingsserien und DER Klassiker kommt nicht vor? Undenkbar! Äonen von Frauen-Cliquen haben sich die Freundinnen Carrie, Samantha, Charlotte, Miranda zum Vorbild genommen. Nicht nur optisch. (Ich erinnere mich lebhaft an Sarah Jessica Parker alias Carrie im Tutu, Pelz mit nackten Beinen, mit knöchelhohen Jeans und geknoteter Bluse, ausladendem Tupfenrrock...) Das Quartett hat mit seiner lockeren Art im Umgang mit Männern, oder sagen wir es direkter mit Sex, massiv dazu beigetragen, den Dirty Talk reinzuwaschen. Allein für diese Entkrampfung im Denken und Sprechen gebührt ihnen ein Preis. Und dafür, dass unsere Männer jetzt wissen: Schuhe kaufen ist Therapie. Zu sehen (Staffel 1 bis 6) auf dem TV-Sender Sixx und natürlich als komplette DVD-Reihe.
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- Sherin Hafner, Textchefin

Girls
Ich habe die Serie nicht gesehen – noch nicht. Aber ich werde es nachholen. Erstens, weil die Hauptdarstellerin Lena Dunham so erfrischend anders ist als die üblichen, wie-aus-dem-Ei-geprellten Hollywood-Seriendarstellerinen. Und sie hat es im richtigen Leben trotzdem aufs Cover der Vogue geschafft! Ausserdem hat das Talent auch das Drehbuch geschrieben und führt noch dazu die Regie. Zweitens, weil die Dialoge hinreissend und intelligent sein sollen. Drittens, weil mir diese Serie von einer Kollegin so überzeugend empfohlen wurde, dass ich mir heute Abend noch die erste Folge anschauen werde.
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- Nina Huber, Kulturredaktorin

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