Mode Suisse 2013 Dominic Knecht

BEREITS ZUM VIERTEN MAL FINDET IN ZÜRICH UND GENF DIE MODE SUISSE STATT. DIE MODEPLATTFORM BRINGT NATIONALE DESIGNER, EINHEIMISCHE UND INTERNATIONALE EINKÄUFER UND DIE PRESSE ZUSAMMEN. DIE BEIDEN ORGANISATOREN URSINA WIDMER UND YANNICK AELLEN SCHAFFEN DAMIT EINE NEUE FORM DES KLASSISCHEN MODE-EVENTS FERNAB VON CÜPLI UND CERVELAT. SI STYLE STELLT JEDEN DESIGNER, DER AN DER MODE SUISSE 2013 MITMACHT, IN EINEM KURZEN PORTRAIT VOR.
Dominic Knecht
© DOMINIC KNECHT

Der Designer Dominic Knecht

SI Style: Wer oder was hat Sie zu Ihrer neuen Kollektion inspiriert?
Dominic Knecht:
Es war in einem ersten Schritt eine sehr technische Auseinandersetzung, die erst in einem späteren Stadium des Entwurfes eine gewisse Stimmungskonzentration zuliess. Es ging Anfangs darum, die einfache Grundstruktur eines jeden Stoffes, also den Aufbau von Kette und Schuss zu verändern und daraus eine individuelle Stoffästhetik zu erreichen. Einige exklusive Teile entstanden an meinem Webstuhl, um vom Faden bis zum fertigen Kleidteil kreativ einwirken zu können. Pures Handwerk!

Welcher Look aus der Kollektion verkörpert Ihre Vision am besten?
Das ist schwierig zu sagen, denke, ich bin eher konzentriert eine ganzheitliche Stimmung zu erreichen. Aber den weiss blauen Overall im Farbverlauf mag ich schon besonders.

Welche Person würden Sie am liebsten in einem Ihrer Entwürfe sehen?
Ich sehe darin eine zierliche, feinfühlige, scheinbar zerbrechliche junge Dame, die sich in einem sinnlichen, dennoch zielbewussten Laufschritt durch die Gassen einer Grossstadt bewegt. Eine verführerische Frau, die trotz der Einblicke, die sie bietet, niemals aufdringlich wirkt.

Welche Relevanz hat die Mode Suisse für Sie persönlich?
Ich denke, es ist sehr wichtig, in einem derart engagierten und motivierten Umfeld mitwirken zu können. Dies ist mein erster Auftritt an der Mode Suisse und ich freue mich auf eine langlebige Zusammenarbeit.

Welche Kompromisse muss man in der Schweiz als Designer eingehen?
Ich denke in allen Branchen des Designs müssen als Jungdesigner Kompromisse gemacht werden. Aber jene Kompromisse sollten dazu führen, neuartige Ideen zu entwickeln und zu realisieren um flexibel auf Märkte reagieren zu können und werden deshalb von meiner Seite her überhaupt nicht als negativ empfunden.

dominicknecht.ch modesuisse.com

Mode Suisse Showroom & Shops

Zürich - 5. Oktober 2013 - Luma Westbau Löwenbräukunst
Öffentlicher Showroom & Shop, von 11 bis 23 Uhr

Genf - 12. - 13. Oktober 2013 - Le Bal des Créateurs
Öffentlicher Showroom & Shop, von 10 bis 22 Uhr (Samstag) und von 11 bis 18 Uhr (Sonntag)

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