Mode Suisse 2013 Institut für Mode-Design FHNW Basel

BEREITS ZUM VIERTEN MAL FINDET IN ZÜRICH UND GENF DIE MODE SUISSE STATT. DIE MODEPLATTFORM BRINGT NATIONALE DESIGNER, EINHEIMISCHE UND INTERNATIONALE EINKÄUFER UND DIE PRESSE ZUSAMMEN. DIE BEIDEN ORGANISATOREN URSINA WIDMER UND YANNICK AELLEN SCHAFFEN DAMIT EINE NEUE FORM DES KLASSISCHEN MODE-EVENTS FERNAB VON CÜPLI UND CERVELAT. SI STYLE STELLT JEDEN DESIGNER, DER AN DER MODE SUISSE 2013 MITMACHT, IN EINEM KURZEN PORTRAIT VOR.

FHNW-Student Christian Hersche

Christian Hersche
© CHRISTIAN HERSCHE

SI Style: Wer oder was hat Sie zu Ihrer neuen Kollektion inspiriert?
Christian Hersche: Ein genauer Auslöser für die Inspiration der Kollektion ist schwer zu nennen. Es ist eher so, dass täglich neue Inspirationen in die aktuelle Kollektion einfliessen. Zuerst bin ich angetan von Matrix und kurz darauf stosse ich in einem Buch auf wahnsinnig tolle Art Deco Gefässe, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

Welcher Look aus der Kollektion verkörpert Ihre Vision am besten?
In dieser Kollektion sind es vielmehr einzelne Elemente wie beispielsweise die Lasercut-Brillen, welche die Looks prägen.

Welche Person würden Sie am liebsten in einem Ihrer Entwürfe sehen?
Grossartig fände ich es, wenn jemand, von dem ich es nie erwartet hätte, meine Entwürfe tragen würde. Von der Queen?

Welche Relevanz hat die Mode Suisse für Sie persönlich?
Mode Suisse bietet mir die Chance, auch ausserhalb des Studiums meine Entwürfe einem breiterem Publikum zu präsentieren.

Welche Kompromisse muss man in der Schweiz als Designer eingehen?
Das Mode-Design-Studium in Basel erlaubt es mir, sehr experimentell zu arbeiten, und somit muss ich mich während dieser Zeit mit keinerlei Kompromissen auseinandersetzen. Jedoch freue ich mich auch auf die kommenden Herausforderungen nach dem Studium.

christianhersche.com

FHNW-Studentin Kathrin Grossenbacher

FHNW Kathrin Grossenbacher

SI Style:Wer oder was hat Sie zu Ihrer neuen Kollektion inspiriert?
Kathrin Grossenbacher: Der Begriff „egal“, war massgebend für meine Kollektion. „Egal“ will Mut machen, sich von Konventionen zu lösen. Gleichheit und Uniformität haben ebenso Platz, wie Zugehörigkeit und Individualität.  „egal“ vermittelt Freiheit, und wird zur Message meines Modeverständnisses. Mode ist nie einfach ausgewogen, darum ist sie nie egal im Sinne von „gleichgültig“.

Welcher Look aus der Kollektion verkörpert Ihre Vision am besten?
Eigentlich ist es : „egal“. Aber eben: „egal“  ist nicht „egal“; Jedes Outfit der Kollektion hat seinen Platz und seine eigene Aussage und ist darum bedeutend in seiner Einzigartigkeit.

Welche Person würden Sie am liebsten in einem Ihrer Entwürfe sehen?
Es ist nicht nur „egal“ wie du dich anziehst, sondern ebenso wer die einzelnen Outfits anzieht. 

Welche Relevanz hat die Mode Suisse für Sie persönlich?
Mode Suisse ist eine tolle Plattform für Schweizer Mode Designer. Ich halte sie für sehr fördernd für junge Talente. 

Welche Kompromisse muss man in der Schweiz als Designer eingehen?
Schweizer Designer müssen nicht mehr oder weniger Kompromisse eingehen, als Designer anderer Länder. Ich denke nicht, dass die Rahmenbedingungen in der Schweiz sich hinsichtlich Kompromissdruck stark vom Ausland unterscheiden. Das Leben verlangt immer Kompromisse. Eine gute Gelassenheit und eine klare, selbstbewusste Linie bewahren davor, dass der Kompromiss ein erkennbares Thema wird. „egal“ weiss den Rahmen kreativ offen zu halten.

FHNW-Studentin Christa Bösch

FHNW Christa Boesch
 

SI Style: Wer oder was hat Sie zu Ihrer neuen Kollektion inspiriert?
Christa Bösch:
Es gibt immer ganz verschiedene Pole. So waren zu Beginn Zsa Zsa Gabor, Nastassja Filippowna aus der Idiot von Dostojewski, sowie Franz West zentral. Dazu kommen spontane Eindrücke und Einfälle aus dem Alltag – sich verlieren im Internet ist auch immer wichtig. Am Ende fliesst alles ineinander und ein Bild entsteht.

Welcher Look aus der Kollektion verkörpert Ihre Vision am besten?
Alle zusammen – erst das Komplette wiedergibt das Ganze.

Welche Person würden Sie am liebsten in einem Ihrer Entwürfe sehen?
Rihanna!! – und alle anderen, welche Lust darauf haben und sich freuen.

Welche Relevanz hat die Mode Suisse für Sie persönlich?
Mode Suisse ist eine super Plattform für die Schweizer Mode – für uns eine gute Möglichkeit, ausserhalb des Institut Mode-Design Basel unsere Kollektion einem breiteren Publikum zu präsentieren.

Welche Kompromisse muss man in der Schweiz als Designer eingehen?
Zum Glück stellt sich diese Frage als Studentin noch nicht – auch denke ich, dass ich mich später nicht nur auf die Schweiz begrenzen werde.

modesuisse.com

Mode Suisse Showroom & Shops

Zürich - 5. Oktober 2013 - Luma Westbau Löwenbräukunst
Öffentlicher Showroom & Shop, von 11 bis 23 Uhr

Genf - 12. - 13. Oktober 2013 - Le Bal des Créateurs
Öffentlicher Showroom & Shop, von 10 bis 22 Uhr (Samstag) und von 11 bis 18 Uhr (Sonntag)

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