Kinotipp «Monuments Men» Auf der Suche nach dem verlorenen Schatz

Schön, unseren Leinwand-Darling George Clooney mal wiederzusehen. Schade, hat er keinen besseren Film gemacht. 
Zwei der sieben Monuments Men: Matt Damon und George Clooney.
© 2014 Twenthieth Century Fox Film

Drei Dinge sind wirklich gut an George Clooneys neuem Film. Erstens: die Absicht dahinter (uns über die wahre Geschichte des gigantischen Kunstraubes durch die Nazis im Krieg aufzuklären und die Helden, die die Schätze suchen und zurückgeben vorzuführen).  Zweitens: der Cast. Clooney hat die Schwergewichte der Schauspielerei vor die Kamera geholt: Matt Damon, Bill Murray, Jean Dujardin, Cate Blanchett, Bob Balaban, Hugh Bonneville und der Schwerste der Schweren: John Goodman. 

Auf der Suche nach den gestohlenen Schätzen: von lins Hugh Bonneville, George Clooney, John Goodman.
© 2014 Twenthieth Century Fox Film

Auf der Suche nach den gestohlenen Schätzen: von lins Hugh Bonneville, George Clooney, John Goodman.

Drittens: unser Hollywood-Export Joel Basman, der in einem Kurzauftritt schon wieder einen deutschen Soldaten spielt. Auch mit wenigen Worten einer der eindrücklichsten Szenen in «Monuments Men».   Im Übrigen ist Clooney  in die Kitsch- und Pathosfalle getappt, die pompöse musikalische Untermalung der Helden-Story durch Alexandre Desplat macht den Film nur noch klebriger. 

Die « Monuments Men» vor da Vincis Abendmahl, beide reloaded.
© 2014 Twenthieth Century Fox Film

Die « Monuments Men» vor da Vincis Abendmahl, beide reloaded.

Das Abendmahl von Leonardo Da Vinci wurde nicht durch die «Monuments Men» gerettet, sondern durch ein simple Baugerüst. Dieses war für Restaurantionsarbeiten errichtet worden und schützte das weltberühmteste Wandemälde in Mailands Dominikanerkloster Santa Maria delle Grazie, als nur 20 Meter neben dem Gebäude eine Bombe der Alliierten einschlug. Weitere Fakten über die US-Retter deutscher Raubkunst im Zweiten Weltkrieg 

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