Buchtipp «Die Boulevard-Ratten» Aufruhr im Bundeshaus

In seinem neuen Thriller «Die Boulevard-Ratten» lässt Philipp Probst hinter die Kulissen von Bundesbern, Boulevard-Redaktionen und der Basler Pharma-Industrie blicken. Was sich da abspielt, ist haarsträubend.
Philipp Probst, «Die Boulevard-Ratten», Appenzeller Verlag
© Appenzeller Verlag

Ein lebenslutiger Bundesrat mit hohem Charme-Faktor, der  fremdflirtet - das muss ja Fiktion sein. (Oder fällt Ihnen da einer ein?) Das Personal in Philipp Probsts Thriller aus dem Medien-Milieu und ihr unerhörtes Tun sind zwar frei erfunden, aber gut erfunden. Und gewisse Chrakterzüge und Verhaltensweisen von ehrgeizigen Chefredaktorinnen, grantigen Dienstchefs, nassforschen Paparazzi, leutseligen Skilehrern, aalglatten Pressesprechern oder arroganten Pharma-CEOs haben durchaus reale Vorbilder. Kein Wunder, denn der Autor kennt die Szene bestens: Philipp Probst ist neben Lastwagenfahrer und Tramführer in erster Linie Journalist. 
Am Anfang von Probsts drittem Roman, «Die Boulevard-Ratten», Appenzeller Verlag, lässt sich Bundesrat Battista von einem Paparazzi erwischen, wie er in St. Moritz eine andere Frau als seine eigene innig küsst. Das Bild, veröffentlicht im People-Magazin «Schweizer Presse»,  löst eine Kettenreaktion aus, bei der einige Leute Prügel beziehen, den Job oder das Leben verlieren, die Liebe finden und Basel von einem Killer-Virus gedroht wird.
Buch und Autor kennenlernen kann man am 14. 11. um 19.30 Uhr an der Lesung im Ringier Pressehaus in Zürich. Apero ab 19 Uhr, Eintritt gratis. Weitere Lesungen und Infos 

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