Kult-Autoren lesen live T.C. Boyle und Christopher Brookmyre

Ohren auf: der Schotte Christopher Brookmyre liest morgen, 29. Januar, im Zürcher Kaufleuten. Und T. C. Boyle rezitiert aus seinem Kultroman «Wassermusik» im Netz.

Christopher Brookmyre - Die hohe Kunst des Bankraubs

Christopher Brookmyre, «Die hohe Kunst des Bankraubs», Galiani Berlin
© Galiani Berlin

Christopher Brookmyre, «Die hohe Kunst des Bankraubs», Galiani Berlin

Als der Krimi um einen Gentleman-Gangster letzten August druckfrisch in Deutsch vorlag (Galiani Berlin sei Dank!), haben wir an dieser Stelle schon von dem Lese-Spass aus Glasgow geschwärmt. Jetzt kommts noch besser: der Schotte Christopher Brookmyre gibt sich im Zürcher Kaufleuten die Ehre - und uns Krimi-Fans die Gelegenheit, ihn live lesen zu hören, ab 20 Uhr. Wer nicht ganz sattelfest im Englischen beziehungsweise im Schottischen ist, kann trotzdem hingehen, Thomas Sarbacher liest den deutschen Part, Literatur-Experte Thomas Bodmer moderiert die Schau, die heisse Ohren verspricht. Die 25 Franken Eintritt (Studis Fr. 15.-) investieren wir locker, denn danach wissen wir, wie man zu mehr kommt: dank der «hohen Kunst des Bankraubs». 

T. C. Boyle trägt «Wassermusik» vor

t.c. boyle lesung
© zehnseiten.de

Mister Boyle, ist das Wasser im Glas, oder was?

News auch vom Kult-Autoren T. C. Boyle: Sein vielleicht bestes Buch, das Frühwerk «Wassermusik», gibts jetzt auch für die Gehörgänge: auf der Webseite zehnseiten.de. Da tragen eigentlich alle deutschprachigen Autoren von Rang und Namen Auszüge aus ihren Büchern vor, die angekündigten zehn Seiten eben. Dass mal ein Ausländer zum Zug kommt, ist die Ausnahme. 

Neuer Umschlag, neue  Übersetzung: T. C. Boyles «Wassermusik» bei Hanser.
© Hanser

Neuer Umschlag, neue  Übersetzung: T. C. Boyles «Wassermusik» bei Hanser.

Wer die Abenteuer des Afrikaforschers Mungo Parks noch nicht gelesen hat oder - weils einfach wild und krud und klug und prickelnd ist - wers nochmals reinziehen will: der moderne Klassiker «Wassermusik» liegt ab 3. Februar in neuer Übersetzung von Dirk van Gusteren im  Verlag Carl Hanser vor. Auch hiervon gibts eine Ohren-Auf-Version, demnächst als 3 MP3-CDs beim Hörverlag. Jan Josef Liefers liest den ganzen dicken Brocken, 23 Stunden und 20 Minuten. 

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