Kinotipp Der schönste Spion seit Bond: Jean Dujardin in «Möbius»

Atemberaubend: die Story des Spionage-Thrillers «Möbius» - vom Hauptdarsteller Jean Dujardin («The Artist») ganz zu schweigen. Jetzt im Kino.
Der Spion, dem wir alles verraten würden: der Russe Grégory (Jean Dujardin).
© Praesens Film

Neben ihm verblasst sogar James Bond: Jean Dujardin als russicher Spion Grégory.

Schlau und sexy, charmant und gefährlich - das ist der Stoff,  aus dem Filmhelden sind, die uns Kinogängerinnen anlocken wie Vanilleglace die Wespen. Diesen heissen Cocktail bekommen wir mit «Möbius» serviert, einem Spionage-Thriller aus der Welt der Hochfinanz. Jean Dujardin («The Artist», Sie erinnern sich!?) spielt den russichen Geheimagenten Grégory, der die Machenschaften eines Oligarchen (Tim Roth, wie immer der famose Fiesling) aufdecken soll, der sich in Monaco rumtreibt. Unserem Agenten in die Quere (und dann ins Bett) kommt die clevere Brookerin Alice (Cécile de France. Die schöne Belgierin kennen wir aus «Hereafter», wo Regisseur Clint Eastwood sie fast in einem Tsunami ersaufen liess). 

Den Russen-Millionen auf der Spur: Jean Dujardin als Spion Grégory.
© Praesens Film

Den Russen-Millionen auf der Spur: Jean Dujardin als Spion Grégory.

Packend an «Möbius» sind neben den hochkarätigen Darstellern ein kluges Drehbuch mit verblüffenden Wendungen und zwei Sexszenen von so atemberaubender Intimität und Intensität, wie das nur europäische Filmer (in diesem Fall Eric Rochant) können.  Wir seufzen tief und beneiden Cécile de France um ihren Job, Jean Dujardin zu verführen.

Cécile de France als Finanzexpertin.
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Cécile de France, die Finanzexpertin, spielt ein doppeltes Spiel.

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