Sounds der Woche Elvis Costello & The Roots, London Grammar und Glasser

Dies ist die Woche der ungewöhnlichen Kollaborationen und Konstellationen. Daran die HipHop-Band The Roots mit dem englischen Songwriter Elvis Costello zu paaren, wäre – ausser den Beteiligten selbst – wohl niemand gekommen.

Album der Woche: Elvis Costello & The Roots «Wise Up Ghost»
Entstanden ist ein Liebhaberprojekt erster Güte. Songs voller Beweglichkeit, Melodie und Groove. Wie auf einer herkömmlichen Roots-Platte oder bei einem seiner etlichen Nebenprojekte, schmeckt Roots-Mastermind Ahmir «?uestlove» Thompson als Rhythmus-Rückgrat am Schlagzeug alles satt ab. Ein HipHop-Album ist «Wise Up Ghost» dennoch in keinem Moment. Mehr eine lustvolle Annäherung beider Parteien, mit Streichern, Bläsern, schwingenden Orgeln und einem hochpräsenten Elvis Costello. Funky R&B.

London Grammar «Strong»
Ein junges Trio, eine eigene Bildsprache, eine packende Stimme, eine wunderschöne Frau, ein verführerischer Grauton, ein moderates Tempo. Die britische Indie-Pop-Gruppe London Grammar ist vor einigen Monaten irgendwie aus dem Nichts aufgetaucht. Nun gibt es mit «If You Wait» auch ein Album, das beweist, dass sie so schnell nicht wieder dorthin verschwinden werden. Den Namen Hannah Reid gilt es sich zu merken.

Glasser «Design»
Über Musik zu schreiben sei so wie zu Architektur zu tanzen, besagt ein Bonmot. Nun: Wir glauben, dass beides möglich ist. In ihrem neuen Video beweist uns Sängerin Glasser aus Los Angeles, dass man auch zu Design ganz gut abgehen kann.

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