Sounds der Woche Erst der Blues, dann die Motivationshymne

Irgendwie hatte man sich von einer Kollaboration von den Popbomben Shakira und Rihanna mehr erwartet als der Song «Can't Remember To Forget». Immerhin handelt es sich doch um zwei der wichtigsten Mainstream-Verführerinnen, die das Radio so hergibt. Der Videoclip entschädigt nun ein bisschen für das, was die Poprock-/Ska-Mélange mit Einkaufszentrumsflair in musikalischer Hinsicht vermissen lässt. Aber ganz ehrlich? Wir haben auch diese Woche bessere Musik gefunden. Listen up!

Album der Woche: Willis Earl Beal «A Place That Doesn’t Exist»
Willis Earl Beal hat den Blues. Aber die genaue Ausgestaltung dieses Blues lässt isch der Mann, der als Heimatort gerne "Nowhere, United States" angibt, nicht vorschreiben. Wieso auch: Sein neues Album «A Place That Doesn’t Exist» – ein unverhofftes Geschenk, das er vor wenigen Tagen ins Netz stellte – ist ein kleines experimentelles Meisterwerk. Schade, dass seine Europatournee auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.


Fatima «La Neta»
Sowas hört man selten: Musik, die überhaupt nicht verkopft ist, aber funky, eigenwillig und unglaublich frisch. Fatima, Exponentin des Londoner Spezialitätenlabels Eglo Records um Produzent Floating Points präsentiert uns mit «La Neta» eine kleine Motivationshymne. Jeder Ton zahlt ein auf das Selbstbewusstseinskonto.

Chromeo feat. Toro Y Moi «Come Alive»
Das kanadische Electro-Funk Duo Chromeo ist ein Garant für stilvolle Videos. Auch was die Auswahl ihrer musikalischen Partner anbelangt sind die beiden geschmackssicher: Mit Chillwave-Pionier Chazwick Bundick alias Toro Y Moi haben sie wiedermal die richtige Wahl getroffen.

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