Fantoche: Intern. Festival für Animationsfilm Baden Und es bewegt uns doch!

Über kurz oder lang gut – die Animationsfilme,  die am 11. Fantoche vom 3. bis 8. September in Baden zu sehen sind.
Still aus «The Congress» von Ari Folman.
© Ari Folman

Vive la France, vive la motion, so das Motto der elften Ausgabe des internationalen Festivals für Animationsfilm Fantoche in Baden. Die schillerndste Perle in diesem Programmschwerpunkt ist zweifellos «Aya de Yopougon». Der 85-minütige Film erzählt die Geschichte Ayas, einer jungen, cleveren Frau von der Elfenbeinküste. Um ihrem bitterarmen Umfeld zu entkommen, will sie – anders als ihre Freundinnen – nicht einfach reich heiraten, Aya will Medizin studieren.

Still aus «Aya de Yopougon».
© Marguerite Aboute/Clément Oubrerie

Still aus «Aya de Yopougon», einem Langfilm-Beitrag aus Frankreich. 

Sehr empfehlenswert auch der Langfilm «La planète sauvage» von René Laloux. Ein bildstarkes, scharfes Science-Fiction-Abenteuer mit fabelhaften Monstern. Ein wunderbarer Film für Gross und Klein: «L'enfant invisible», die Geschichte eines einsamen Jungen, der am Ferienstrand auf ein Mädchen trifft, das aus dem Meer steigt und sein Interesse weckt. Der am sehnlichsten erwartete Film am Fantoche ist sicher «The Congress» von Ari Folman, dem wir den vielfach ausgezeichenten «Waltz with Bashir» verdanken.

Still aus Ari Folman «The Congress» mit Robrin Wright.
© Ari Folman.

Still aus Ari Folman «The Congress» mit Robin Wright, voll digitalisiert. 

«The Congress» dreht sich um die Unterhaltungsindustrie der Zukunft: Die Schauspielerin Robin Wright erlaubt einer Filmfirma, sie einzuscannen und die bewegten Bilder für jeden erdenklichen Film zu nutzen. Mit von der Partie: Harvey Keitel und Paul Giamatti.  Wer den Film am Fantoche verpasst: Am 12. September kommt er ins offizielle Kinoprogramm! 

Still aus «A Liar's Autobiography» - very british!
© Ben Timlet, Jeff Simpson, Bill Jones

Still aus «A Liar's Autobiography» - very british!

Ein Must für Liebhaber des schrägen Humors: «A Liar's Autobiography»: Fünf Mitglieder der legendären Monty Pytons und 14 Animationsfilmstudios haben eine fiktive Biografie eines Komiker-Genies ersonnen. Der 1989 verstorbene Monty-Pythons-Mitbegründer meinte zur Münchhausiade: «Der beste Film, in dem ich aufgetreten bin, seit ich tot bin.» 
Das ganze  Fantoche-Programm und Infos zu allen Kurz- und Langfilmen auf www.fantoche.ch

Auch interessant