Sounds der Woche Haerts, Arcade Fire und Toro Y Moi

Was ist in der Welt der Musik passiert, während in München die letzten Riesenbierkrüge für dieses Jahr gestemmt wurden? HAIM haben ihr Album veröffentlicht, Miley Cyrus wackelt noch immer mit dem Hintern und Rapper Pusha T schickt sich an das Label von Kanye West mit scharfer Stimme und unaufhaltsamen Strassenrhythmen wieder auf HipHop-Kurs zu bringen. Und noch mehr.

Album der Woche: Haerts «Hemiplegia» (EP)
Das Album der Woche ist eine kurze EP. Und erst noch von einer Band, die uns bislang überhaupt kein Begriff war. Doch die langsam zündelnden, sehsüchtig schwelgenden Songs und die irgendwie verloren wirkende Stimme von Sängerin Nini Fabi haben schnell von einem Besitz genommen. Sie beide gehören zur in Brooklyn stationierten Gruppe Haerts. Ein ausgewachsenes Album, so hört man, soll bald folgen - voll von Synthesizer-Teppichem und allem Anderen, was schön ist an Pop.

Arcade Fire «Here Comes The Night Time»
Wie gross die kanadische Band Arcade Fire mittlerweile ist, kann man auf den letzten Alben nachhören. Oder man kann es an ein paar visuellen Indikatoren festmachen. Etwa an der Selbsicherheit und Lockerheit, mit der die Band im Video zu «Here Comes The Night Time» auftritt. An der Selbstironie. Oder an den Stargästen. Oder am Fakt, dass Roman Coppola bei diesem Kurzfilm Regie führte. Und bitte nicht vergessen: Welch schöner, tanzbarer Song! Das neue Album mit Namen «Reflector» erscheint übrigens am 29. Oktober.

Toro Y Moi «Rose Quartz»
Man könnte den Song für unauffällig halten. Man könnte überhaupt die Musik von Chaz Bundick alias Toro Y Moi für unauffällig halten. Wir halten sie für subtil, für clever, für stimmungsvoll. Und dazu passt auch dieser wahrlich malerische, farbenreiche Videoclip.

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