Buchtipp «Wir fürchten das Ende der Musik» Reimer und Rapper

Der Dichter Jürg Halter war fleissig, sein rappendes Alter Ego Kutti MC auch. Es gibt viel zu hören von unserem Schweizer Lieblings-Performer.
Jürg Halter, hält einen Gedanken fest.
© Reto Camenisch

Jürg Halter, hält einen Gedanken fest.

Wir machen uns alle so unsere Gedanken, etwas beim letzten Drink in einer Bar um drei Uhr früh, im Konzert,  beim Aufschrecken aus einem Alptraum, wenn wir verliebt sind. Meist nichts dabei, was festzuhalten sich lohnte. Ganz anders bei Jürg Halter, dem Berner Dichter.  Er packt den Gedanken am Wickel, dreht und wendet ihn, betrachtet ihn von allen Seiten, entkleidet und umhüllt ihn neu mit Poesie, entschlackt, schleift und feilt ihn, bis er glänzt. Solch funkelnde Miniaturen sind jetzt unter dem Titel «Wir fürchten das Ende der Musik» versammelt, vom Verlag Wallstein zwischen Buchdeckeln unter die Leute gebracht, die sich gern Gedanken machen. Etwa darüber, «ob das Leben auch so oft über uns nachdenkt, wie wir über das Leben? - Geschenkt.» 

Jürg Halter: «Wir fürchten das Ende der Musik», Wallstein
© Wallstein Verlag

Jürg Halter: «Wir fürchten das Ende der Musik», Wallstein

PS. Das Ende der Musik müssen wir nicht fürchten, am 21. März gibts neue von Kutti MC. So nennt sich Jürg Halter, wenn er nicht im stillen Kämmerchen sitzt und schreibt, sondern ins Studio und dann unter die Leute geht und rappt. 

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