Buchtipp Stephen Dobyns «Das Fest der Schlangen»

Stephen Dobyns garantiert Gänsehaut - nicht nur bei Reptilien-Phobiker! Die perfekte Lektüre bei 33 Grad im Schatten!
Stephen Dobyns, Das Fest der Schlangen, Buchtipp

Stephen King ist nicht nur der Grossmeister des Horror und ein Vielschreiber, er ist auch ein fleissiger Leser und Rezensent. Was immer er empfiehlt, daran können sich Freunde der Spannungsliteratur halten. Sein jüngster Tipp: Stephen Dobyns. Der ist auch schon lange im Geschäft, bei uns aber weniger bekannt. Zu Unrecht. Das beweist sein eben in Deutsch erschienene Wälzer «Das Fest der Schlangen», Verlag C. Bertelsmann. Die perfekte Ferienlektüre für alle, die keine Reptilienphobie haben und es gern blutig haben. Mit einer Schlange fängt alles an: Statt des Neugeborenen einer ledigen Teenage-Mutter liegt im Bettchen auf der Säuglingsstation eine Schlange. Das Reptil löst eine Welle von Angst, Gerüchten und Verdächtigungen aus im Provinzkaff New Brewster in Rhode Island, wo Dobnys Thriller spielt. Er schildert mit grosser Akribie den Mikrokosmos eines Kaffes im Ausnahmezustand. Die präzise gezeichneten Figuren wachsen einem über 540 Seiten ans Herz, man staunt mit den Überlebenden am Ende, wer all die skalpierten Leichen auf dem Gewissen hat.

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