Nationalpark Treibhaus der Fantasie

Bevor der Sulserbau abgerissen wird, blüht er noch einmal richtig auf. Mit der Installation «Nationalpark» des Schweizer Künstlerduos Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger. 
Sulserbau voller Pflanzen und Tiere
© Ralph Feiner

Ursprünglich diente der Bau des Architekten Walther Sulser von 1929 als Naturhistorisches und Nationalparkmuseum. Die letzten 25 Jahre stand er als zusätzliche Ausstellungsräumlichkeit dem Bündner Kunstmuseum zur Verfügung. Ende des Jahres wird das Gebäude abgerissen, da es dem Erweiterungbau des Kunstmuseums weichen muss. Aber vorher erlebt es buchstäblich seinen zweiten Frühling.

Wand voller Gegenstände im Sulserbau, Ausstellung Nationalpark
© Ralph Feiner

Eine Wand in der Ausstellung «Nationalpark» von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger.

Die Schweizer Künstler Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger, bekannt für ihre Installationen aus natürlichen Fundstücken, schufen im Bau einen verwunschenen Garten mit einer Vielfalt an Pflanzen und Objekten. Insgesamt sechs Monate bleibt die Ausstellung «Nationalpark» geöffnet und erinnert nicht nur an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes, sondern wird sich innerhalb dieser Zeit stets verändern und weiter entfalten. Bis zum 21. Dezember, danach wird der Bau für immer geschlossen.

Sulserbau von aussen
© Ralph Feiner

Der Sulserbau von aussen.

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