Kinotipps «The Grand Budapest Hotel» & «Saving Mr. Banks» Willkommen im Grand Hotel und in Hollywood

Abenteuerliche Geschichten, grossartige Bilder, A-Klasse-Acteure à gogo in bester Spiellaune: Checken Sie ein im Grand Hotel, besichtigen Sie die Traumfabrik!
Menschen in Hotel: Lobbyboy Zero (Tony Revolori), Madame D. (Tilda Swinton), Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes).
© Twenthieth Century Fox Film Corp.

Menschen in Hotel: Lobbyboy Zero (Tony Revolori), Madame D. (Tilda Swinton), Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes).

«The Grand Budapest Hotel»

Ein Film wie ein Schaumbad für die Seele! Der Drehbuchautor/Regisseur Wes Anderson («Moonrise Kingdom», «The Darjeeling Limited») entführt in seinem neuesten Streich in die mondäne Welt der Grand Hotels von anno dazumal. Anderson, berühmt für seine aufwändigen Inszenierungen, bei der jede Einstellung zum Gemälde geadelt wird, hat sich bei der Ausstattung selber übertroffen. 

Sweet love: Lobbyboy Zero (Tony Revolori) und Zuckerbäckerin Agatha (Saoirse Ronan).
© Twenthieth Century Fox Film Corp.

Sweet love: Lobbyboy Zero (Tony Revolori) und Zuckerbäckerin Agatha (Saoirse Ronan).

 

Der Dekor-Fetischist lässt im Grand Budapest Hotel die opulenten Salons, eleganten Suiten und prächigen Freitreppen wieder aufleben, führt uns aber auch hinter die luxuriöse Fassade eines solchen Etablissements, in die engen Kammern und unterirdischen Kantinen des Personals. Zentrale Figuren und Erzähler seiner unglaublichen Karriere im alpinen Grand Hotel ist der Concierge Monsieur Gustave H. (grandios: Ralph Fiennes). Der notorisch menschenscheue Anderson hat wiederum seine «Filmfamilie» versammelt, zu der Bill Murray, Owen Wilson, Adrien Brody, Jason Schwarztman, Edward Norton, Willem Dafoe, Jeff Goldblum gehören.

Stammgast seit 50 Jahren: Madame D. (Tilda Swinton).
© Twenthieth Century Fox Film Corp.

Stammgast seit 50 Jahren: Madame D. (Tilda Swinton).

Neu im Anderson-Clan dabei sind Saoirse Ronan, Léa Seydoux, Harvey Keitel, Mathieu Amalric, Tom Wilkinson, Jude Law, Tilda Swinton und der Leinwand-Debütant Tony Revolori. Wenn Anderson anruft, lassen selbst A-Klasse-Stars alles stehen und liegen, um bei seinen fantastisch-famosen Filmen mitzumachen.  Und wir Normalos können zum Preis eines Kinotickets im Grand Budapest Hotel einchecken. Gönnen Sie sich das Vergnügen!

 

«Saving Mr. Banks»

Ins Jahr 1961 und ins sonnige Hollywood führt die Komödie «Saving Mr. Banks». Wir werden im Kinosessel Zeuge der Zusammenarbeit oder besser gesagt dem KOnkurrenzkampf zwischen Walt Disney (Tom Hanks) und der britischen Autorin P. L. Travers (Emma Thompson), der geistigen Mutter von «Mary Poppins», die Disney als Musical ins Kino bringen will. Travers will partout keinen Gesang, keine Tanzerei, auch keine Trickfilm-Sequenzen, nicht die kleinste Änderungen ihrer Buchvorlage, eigentlich will sie ihr berühmtes Kindermädchen gar nicht auf der Leinwand sehen. 

Walt Disney (Tom Hanks) bittet und bettelt Miss Travers (Emma Thompson) an, Mary Poppins ins Kino bringen zu können.
© Walt Disney Switzerland GmbH

Walt Disney (Tom Hanks) bittet und bettelt Miss Travers (Emma Thompson) an, Mary Poppins ins Kino bringen zu können.

Die Meetings der sturen Nein-Sagerin mit dem jovialen, erfolgsverwöhnten Produzenten arten aus zum Kulturkampf zwischen zwei Künstlern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hanks und Thompson in bester Spiellanune zu erleben, plus die liebevolle Rekonstruktion der frühen Sixties, macht einfach Freude.  Mehr zum Film lesen Sie in der aktuellen SI Style.

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