Die Redaktion testet Die Lieblings-Apps der Stars

Was man so alles mit seinem Smartphone machen kann?! Das Lieblings-Gadget der Stars wird dank der richtigen App zum Trainer, Gesundheitsratgeber, Musikexperten zur Sekretärin oder Stylistin. Nicht dass die Promis deswegen ihre Entourage verkleinern würden. Aber ein elektronischer Helfer ist stets zur Hand und kann auf keinen Fall schaden. Wir haben die Apps getestet, auf die Olivia Wilde, Ben Affleck, Miranda Kerr & Co. gern zurückgreifen. 
miranda kerr an ihrem iphone
© BULLS PRESS

Ob Miranda Kerr hier gerade ihr «Gratitude Journal» checkt?

Miranda Kerr, Model: Gratitude Journal
Eine App, die dein Leben verändert... Der Anspruch des «Gratitude Journals» ist kein geringerer, als den Anwender glücklich zu machen. Wie soll das gehen? Indem dieser 5 Dinge pro Tag darauf notiert, die ihn froh stimmen. «Ändere die Art zu denken, und dein Leben wird sich ändern», so die Idee. Klingt fast zu einfach, um wahr zu sein, doch bei Topmodel Miranda Kerr scheint es zu funktionieren. Trotz ihrer Trennung von Schauspieler Orlando Bloom bläst der Victoria`s Secret Engel nicht Trübsal, sondern konzentriert sich auf ihren Sohn und neue Projekte. Einen Versuch ist es wert, vor allem weil der Aufwand für einen gering ist. Die App kostet 4 Franken.

Pro: Einfaches Konzept, wenig Zeitaufwand, man wird sich seiner Werte wieder mehr bewusst.
Contra: Nur aufschreiben nützt nix!
Bewertung: ****

Gwyneth Paltrow, Schauspielerin: The Cut On The Runway
Mit der Fashion-App (gratis, fürs iPad) des Magazins «New Yorker» ist nicht nur der Hollywoodstar informiert über das, was aktuell in den Modemetropolen en vogue ist. Videos von den Laufsteg-Shows, Detailaufnahmen und die Komplett-Looks können auch gleich noch bewertet werden. Neuigkeiten aus dem Modezirkus gibt es ebenfalls.

Pro: Eine Plattform, um sich schnell übersichtlich zu informieren.
Contra: Ein bisschen zu wenig eigenständig, eher Mainstream als individuell.
Bewertung: *****

Ben Affleck, Schauspieler: IMDb
Der Schauspieler und Regisseur hält sich mit der International Movie Data Base-App (gratis, in diversen Sprachen erhältlich) auf dem Laufenden über alles, was mit dem Filmbusiness zu tun hat. Was kommt wann ins Kino? Wer dreht gerade mit wem? Wie viele Oscars hat welcher Kollege gewonnen? Dazu Biografien der Schauspieler, Filmplots und und und... Unverzichtbar für Cineasten.

Pro: Alles auf einen Blick. 
Contra: Die Bildersprache. Die persönlichen Informationen zu den Schauspielern könnten schneller aktualisiert werden.
Bewertung: *** 

Blake Lively, Schauspielerin: Hipstamatic
Digitale Fotografie sah noch nie so analog aus. Hundert verschiedene Effekte, je nachdem, welchen Blitz, Filter oder welche Linse man für sein Foto verwendet. Die Schnappschüsse kann man dann gleich auf Twitter, Facebook, Flickr, Tumblr oder Instagram teilen oder sich einen echten Ausdruck per Post liefern lassen. Monatlicher Fotowettbewerb! Die schöne Schauspielerin ist ständig am fötelen und nimmt von Landschaften über Kleider bis sich selbst alles ins Visier. Damit dokumentiert sie ihr Leben bunter und lustiger. 2 Franken, in diversen Sprachen.

Pro: Macht Spass, weckt die Kreativität, einfache Handhabe.
Contra: Profis werden die Spielerei belächeln. Suchtfaktor! 
Bewertung: ****

Ivanka Trump, Geschäftsfrau: Evernote
«Evernote» ist das virtuelle Gedächtnis nicht nur der Unternehmerin und Mutter einer Tochter und eines Sohnes. Die Gratis-App (in diversen Sprachen erhältlich) ersetzt beinahe die Sekräterin oder persönliche Assistentin. Damit behält Ivanka Trump den Überblick über Geschäftstermine, Kindergeburtstage, Wohltätigkeitsveranstaltungen; und sogar das Rendez-Vous mit ihrem Ehemann Jared Kushner ist ein fixer Bestandteil auf dem Wochenplan. Wo immer man ist - ob im Büro, daheim oder unterwegs - hat man Zugriff auf seine Notizen und Termine. Man kann ganz einfach Listen erstellen etwa von Dingen oder Websites, die man gern hat, und jene mit passenden Fotos oder auch Melodien aufhübschen. Wer mag, gibt seine Aufzeichnungen frei und teilt sie mit anderen Nutzern - toll, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Super auch für Journalisten zu Recherchezwecken oder Schüler für Projekte.

Pro: Quadratisch, praktisch, gut.
Contra: Man wird leicht überorganisiert, und schreibt die Liste für die Liste für… Angeblich lässt unsere Merkfähigkeit, wenn wir uns alles notieren und uns zu sehr auf das virtuelle Gedächtnis verlassen, nach.
Bewertung: *****

Olivia Wilde, Schauspielerin: Shazam
Sitzt die Schauspielerin an der New York Fashion Week in der ersten Reihe, zückt sie des öfteren ihr iPhone. Aber nicht, um die Models in den neuesten Kreationen abzulichten, sondern weil ihr die Musik, zu der die Schönen über den Laufstege stolzieren, gefällt. Ein paar Takte reichen aus, damit die Gratis-App erkennt, um welchen Titel und Interpreten es sich handelt. Der Song kann dann sogleich mit Freunden etwa auf Facebook geteilt und natürlich gekauft werden. Kleiner Nachteil: Es muss relativ ruhig und ohne störende Nebengeräusche sein, damit die App perfekt funktioniert. Und leider reicht das eigene Gesumme oder Gesinge meist nicht aus für eine Identifizierung. Sonst wird immer nur der Lala Song daraus.

Pro: Macht Spass, schnell, einfach, erhält das Interesse an Musik.
Contra: Es funktioniert nur bedingt – bei optimalen Verhältnissen.  
Bewertung: ***

Oprah Winfrey, TV-Frau: Louise Hay Heal Your Body A -Z 
Jede Krankheit hat eine psychische Komponente, so Louise Hays Ansatz, US-Sachbuchautorin und Pionierin auf dem Gebiet des positiven Denkens. Mehr als 400 Krankheiten und Zipperlein - von Allergie bis Zahnschmerzen - sind in Ihrem Standardwerk übersichtlich aufgelistet. Wer willens ist, die Denkarbeit zu leisten und sein Denken umzupolen, wird Gesundheit und Heilung erfahren. Die Fähigkeit zur Selbstheilung wird gestärkt und einem ein effektives Instrument in die Hand gegeben, nämlich affirmative Sprüche; damit lässt sich etwas Negatives in etwas Positives umwandeln. Neben jedem Leiden steht die wahrscheinlich zugrundeliegende Denkstruktur und der Satz, den man sich statt dessen vor Augen führen sollte. Wenige Minuten pro Tag reichen: Wann immer man kurz Zeit hat wiederholt man die Sätze, am besten laut. 

Pro: Erstellt man seine Krankheits-Historie anhand Louise Hays Glaubenssätzen, erhält man meist ein nachvollziehbares Muster. Hilfe zur Selbsthilfe.
Contra: Man muss konsequent sein.
Bewertung: ****

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